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- ENDURO PARADISE (12)
- 7.1.2011: Spiel Satz und Sieg
- 16.11.2010: Abkühlung auf Wunsch natürlich INKLUSIVE :-)
- 20.5.2010: Badetag im Paradies
- 18.5.2010: Ready to Race für Enduro WM Bergamo
- 14.10.2009: Enduro Paradise -- da erleben Sie was: Geburt eines Kalbes
- 16.3.2009: Ja, dass hab ich auch erlebt!
- 7.2.2009: "Hast Du den Baum nicht gesehen" ????
- 25.1.2009: Gott sei Dank "Du hattest alles im Griff"
- 13.1.2009: Eine NATTER machte es "Dick"
- 19.12.2008: Pläne 2009` Lasst Euch überraschen ....
Gott sei Dank “Du hattest alles im Griff”
Nach einer wunderschönen Tour Woche fuhr ein Teilnehmer nach der Tour noch auf die Wiese hinter dem Hotel, um mit seiner Familie ein paar Fotos zu machen. Auf einmal kam sein Sohn mit dem Fahrrad angerast, “Mein Papa ist gestürzt, bewegt sich nicht mehr”.
Ich nahm mein Bike und fuhr sofort zu der Wiese, BULLSHIT was ich da sah, ein blutüberströmter Teilnehmer, dem sein Unterarm stark blutete. Sofort leitete ich die 1. Hilfe ein und versorgte den Verletzten, leider war der Zustand mehr als stabil, so entschied ich den Hubschrauber zu rufen, nach nicht mal 15 Min war dieser auch schon da und der Notarzt übernahme den Verletzten und stabilisierte Die Situation sehr professionell.
Es stellte sich heraus, dass dem Teilnehmer an einer Absprungkante der Gang aus dem Bike heraus sprang und sich das Bike überschlug. Die angebrachten geschlossenen Handprotektoren aus Alu-scharfkantig durchtrennet Ihm Elle & Speiche im Unterarm. (Seitdem bin ich nicht gut auf geschlossen Schützer zu sprechen, kenne noch andere Geschichten mit ausgerissenen Schulterpfannen, da sich der Arm im Schützer festsetzte)
2 Stunden später besuchte ich den Verunfallten im Krankenhaus mit seiner Familie, nach einigen organisatorischen Klärungsgesprächen wollte der Verunfallte unbedingt schnellstmöglich nach D zur Behandlung, also ließ ich mich breit schlagen und bugsierte den Patienten samt Tropf mitten in der Nacht zum Brenner, wo ein Familienmitglied Ihn übernahm.
Ohne ein Auge zugemacht zu haben, war ich gegen 8 Uhr morgens wieder in unserem Hotel. Die neuen Teilnehmer, die voller Anspannung auf Ihren 1. Fahrtag warteten, begrüßten mich herzlich. Pünktlich starteten wir zu unserem Tourtag, der mir vorkam wie ein WM Lauf, gegen 20 Uhr lag ich erschöpft im Bett und schlief einen seeligen Schlaf mit der Bitte an den lieben Gott: “Lass das bitte nicht sooo schnell wieder geschehen”
Der Teilnehmer dankt mir noch Heute herzlichst für meine Arbeit
Schön, wenn NICHTS passiert aber noch schöner, wenn man sich professionellen Beistand sicher sein kann!
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