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- ENDURO PARADISE (12)
- 7.1.2011: Spiel Satz und Sieg
- 16.11.2010: Abkühlung auf Wunsch natürlich INKLUSIVE :-)
- 20.5.2010: Badetag im Paradies
- 18.5.2010: Ready to Race für Enduro WM Bergamo
- 14.10.2009: Enduro Paradise -- da erleben Sie was: Geburt eines Kalbes
- 16.3.2009: Ja, dass hab ich auch erlebt!
- 7.2.2009: "Hast Du den Baum nicht gesehen" ????
- 25.1.2009: Gott sei Dank "Du hattest alles im Griff"
- 13.1.2009: Eine NATTER machte es "Dick"
- 19.12.2008: Pläne 2009` Lasst Euch überraschen ....
Ja, dass hab ich auch erlebt!
Habe lange überlegt, ob ich auch diese Erfahrung mitteilen sollte. Aber gerade weil auch diese mich menschlich stark prägten, möchte ich sie nicht vorenthalten:
Ich hatte eine am Anreiseabend starke Gruppe (Die Auffahrten & Heldentaten die sie meisterten, gehörten eigentlich ins Guinnes Buch
) Am nächsten Morgen entstand ein regelrechtes Rennen und da meine Erfahrung mir sagt „Das endet meist im Krankenhaus“, intervenierte ich sofort und legte das Streckenniveau vom lockeren Einrollen um ins Hardcore, um einfach Grenzen aufzuzeigen und die Jungs einzubremsen.
Es kristallisierte sich ein Fahrer heraus, der mir überfordert vorkam. Ich bemühte mich sofort ihm zu helfen wenn es mal nicht voran ging. Sofort erntete ich: „NICHT anfassen, ich mach das selbst“ OK, Kunde ist König.
Nach dem Mittag war es leider immer noch nötig „Blutstrecke zu fahren“. Die Jungs wollten & brauchten das. Der Kunde König verweigerte immer noch Hilfe! Am spät. Nachmittag fuhren wir eine megalange Auffahrt auf WM Niveau: nass, glitschig und einfach nur sau schwer zu fahren.
Ich fuhr als Guide voran und hielt nach ca. 2/3 der Strecke an einer Schlüsselstelle um zu helfen. Alle lotste ich durch, nur Kunde König kam nicht. Nach langer Zeit entschloss ich mich mein Mädchenmoped umzudrehen und dem König entgegenzurollen. Ich kam um die Ecke und da kauerte König, er war so erschrocken,schreckte auf und sah mich an. Er heulte! „Was ist passiert???“ fragte ich, keine Antwort. „Soll ich helfen???“ da kam ein aggressives „Lass mich in Ruhe verdammt“. Ich fragte „Bist Du verletzt“, „NEIN, mach und fahr!“ OK, gesagt, getan. Ich drehte wieder und hielt natürlich an der Schlüsselstelle um zu helfen. Da kam König angeschossen und kam natürlich bei mir zum Sturz. Wortlos half ich und wir setzten unsere Tour fort. Er war einfach konditionell völlig am Ende. Die restlichen Fahrtage kamen die Kunden mit der konventionellen Tourführung sehr auf Ihre Kosten, sogar ein Fahrtechnik-Tag schoben wir auf Wunsch ein. Kunde König nahm mich am letzten Abend zur Seite: „Das bleibt unter uns“ sagte er. Das Ende vom Lied war, dass ich mit Ihm bis 1Uhr nachts übers Leben philosophierte, bis heute mit ihm in freundschaftlichen Kontakt stehe und Ihm sogar ab und an mal einen guten Rat mit auf dem Weg geben darf. Übrigens der Mann war Anfang 40 beruflich SEHR erfolgreich und ich Mitte 20, Name König ist natürlich erfunden.
Einige Monde später hatte ich weitere ähnlich „Vorfälle“
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