Archiv der Kategorie ENDURO PARADISE

Spiel Satz und Sieg

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Abkühlung auf Wunsch natürlich INKLUSIVE :-)

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Badetag im Paradies

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Ready to Race für Enduro WM Bergamo

Wir haben mal probesitzen auf´m Ahola seinem Bike gemacht.

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Enduro Paradise — da erleben Sie was: Geburt eines Kalbes

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Ja, dass hab ich auch erlebt!

Habe lange überlegt, ob ich auch diese Erfahrung mitteilen sollte. Aber gerade weil auch diese mich menschlich stark prägten, möchte ich sie nicht vorenthalten:

Ich hatte eine am Anreiseabend starke Gruppe (Die Auffahrten & Heldentaten die sie meisterten, gehörten eigentlich ins Guinnes Buch ;-) ) Am nächsten Morgen entstand ein regelrechtes Rennen und da meine Erfahrung mir sagt „Das endet meist im Krankenhaus“, intervenierte ich sofort und legte das Streckenniveau vom lockeren Einrollen um ins Hardcore, um einfach Grenzen aufzuzeigen und die Jungs einzubremsen.

Es kristallisierte sich ein Fahrer heraus, der mir überfordert vorkam. Ich bemühte mich sofort ihm zu helfen wenn es mal nicht voran ging. Sofort erntete ich: „NICHT anfassen, ich mach das selbst“ OK, Kunde ist König.

Nach dem Mittag war es leider immer noch nötig „Blutstrecke zu fahren“. Die Jungs wollten & brauchten das. Der Kunde König verweigerte immer noch Hilfe! Am spät. Nachmittag fuhren wir eine megalange Auffahrt auf WM Niveau: nass, glitschig und einfach nur sau schwer zu fahren.

Ich fuhr als Guide voran und hielt nach ca. 2/3 der Strecke an einer Schlüsselstelle um zu helfen. Alle lotste ich durch, nur Kunde König kam nicht. Nach langer Zeit entschloss ich mich mein Mädchenmoped umzudrehen und dem König entgegenzurollen. Ich kam um die Ecke und da kauerte König, er war so erschrocken,schreckte auf und sah mich an. Er heulte! „Was ist passiert???“ fragte ich, keine Antwort. „Soll ich helfen???“ da kam ein aggressives „Lass mich in Ruhe verdammt“. Ich fragte „Bist Du verletzt“, „NEIN, mach und fahr!“ OK, gesagt, getan. Ich drehte wieder und hielt natürlich an der Schlüsselstelle um zu helfen. Da kam König angeschossen und kam natürlich bei mir zum Sturz. Wortlos half ich und wir setzten unsere Tour fort. Er war einfach konditionell völlig am Ende. Die restlichen Fahrtage kamen die Kunden mit der konventionellen Tourführung sehr auf Ihre Kosten, sogar ein Fahrtechnik-Tag schoben wir auf Wunsch ein. Kunde König nahm mich am letzten Abend zur Seite: „Das bleibt unter uns“ sagte er. Das Ende vom Lied war, dass ich mit Ihm bis 1Uhr nachts übers Leben philosophierte, bis heute mit ihm in freundschaftlichen Kontakt stehe und Ihm sogar ab und an mal einen guten Rat mit auf dem Weg geben darf. Übrigens der Mann war Anfang 40 beruflich SEHR erfolgreich und ich Mitte 20, Name König ist natürlich erfunden.

Einige Monde später hatte ich weitere ähnlich „Vorfälle“

“Hast Du den Baum nicht gesehen” ????

Mehrere Touren hinter einander waren die Gruppen sportlich orientiert, sodass wir die Tour selektiver gestalten konnten. Danach kam wieder eine mehr touristisch veranlagte Gruppe, somit fuhren wir Singletrails & schnellere flüssige Passagen die ich längere Zeit nicht gefahren bin.

 

Mit einem Schlag verspürte ich einen starken Schmerz in der Bauchgegend und da gingen auch schon die „Lichter“ aus. Als ich dann wieder zu mir kam waren die Teilnehmer um mich versammelt und fragten mich ungläubig: „Hast Du den Baum nicht gesehen?“ Was war geschehen?

 

Es stellte sich heraus, dass auf einem schönen flüssigen Hohlweg mit freier Sicht ein Baum umgebrochen war, der quer über die Strecke lag, ich, schon 2,5 Mio mal da lang gefahren, war wohl mit meinen Gedanken sonst wo, aber nicht mit den Augen voraus.

 

Ich übersah also völlig den Bau und krachte mit ca 50 km/h in diesen hinein, die Teilnehmer dachten erst: „Guide macht ein Späßle“ weil den konnte man doch nicht übersehen!

 

(Kennst Du das: Auf dem Weg zur Arbeit: „War die Ampel ROT oder doch GRÜN? so mussen es mir ergangen sein.)

 

Das Ende von Lied war, dass ich den lieben Herrgott wieder dankte ;-) , dass nicht mehr geschah und ich mich wochenlang mit einer Rippenbrellung / Bruch rumschlagen musste.

 

Nach dieser Gegebenheit zwang ich mich IMMER konzentriert zu fahren, was aber nicht immer gelingt bei ca. 1.000 Stunden aufm Moped im Jahr.

Gott sei Dank “Du hattest alles im Griff”

Nach einer wunderschönen Tour Woche fuhr ein Teilnehmer nach der Tour noch auf die Wiese hinter dem Hotel, um mit seiner Familie ein paar Fotos zu machen. Auf einmal kam sein Sohn mit dem Fahrrad angerast, “Mein Papa ist gestürzt, bewegt sich nicht mehr”.

 Ich nahm mein Bike und fuhr sofort zu der Wiese, BULLSHIT was ich da sah, ein blutüberströmter Teilnehmer, dem sein Unterarm stark blutete. Sofort leitete ich die 1. Hilfe ein und versorgte den Verletzten, leider war der Zustand mehr als stabil, so entschied ich den Hubschrauber zu rufen, nach nicht mal 15 Min war dieser auch schon da und der Notarzt übernahme den Verletzten und stabilisierte Die Situation sehr professionell.

Es stellte sich heraus, dass dem Teilnehmer an einer Absprungkante der Gang aus dem Bike heraus sprang und sich das Bike überschlug. Die angebrachten geschlossenen Handprotektoren aus Alu-scharfkantig durchtrennet Ihm Elle & Speiche im Unterarm. (Seitdem bin ich nicht gut auf geschlossen Schützer zu sprechen, kenne noch andere Geschichten mit ausgerissenen Schulterpfannen, da sich der Arm im Schützer festsetzte)

2 Stunden später besuchte ich den Verunfallten im Krankenhaus mit seiner Familie, nach einigen organisatorischen Klärungsgesprächen wollte der Verunfallte unbedingt schnellstmöglich nach D zur Behandlung, also ließ ich mich breit schlagen und bugsierte den Patienten samt Tropf mitten in der Nacht zum Brenner, wo ein Familienmitglied Ihn übernahm.

Ohne ein Auge zugemacht zu haben, war ich gegen 8 Uhr morgens wieder in unserem Hotel. Die neuen Teilnehmer, die voller Anspannung auf Ihren 1. Fahrtag warteten, begrüßten mich herzlich. Pünktlich starteten wir zu unserem Tourtag, der mir vorkam wie ein WM Lauf, gegen 20 Uhr lag ich erschöpft im Bett und schlief einen seeligen Schlaf mit der Bitte an den lieben Gott: “Lass das bitte nicht sooo schnell wieder geschehen”

Der Teilnehmer dankt mir noch Heute herzlichst für meine  Arbeit  :-)

Schön, wenn NICHTS passiert aber noch schöner, wenn man sich professionellen Beistand sicher sein kann!

Eine NATTER machte es “Dick”

Als wir nach einer schweren Auffahrt an einem heißen Tag alle ziemlich fertig waren, machten wir Rast in einem gemütlichen Waldstück.

Ein Teilnehmer schrie’ auf einmal auf, als er sich setzen wollte: „Ich bin von einer Schlange gebissen worden“

Ich dachte so zu mir „jaja, …..“ wir schenkten ihm keine weitere Beachtung vielmehr machten die anderen Witze darüber.

Nachdem wir unsere Fahrt fortgesetzt hatten fehlte auf einmal dieser Fahrer, ich fuhr erschrocken zurück und was musste ich sehen: er hatte die Hose aufgemacht, da seine Arschbacke soooo stark geschwollen war, dass sie nicht mehr in die Hose passte.

Ich leitete Die Tour sofort um und fuhr schleunigst ins Krankenhaus. In der Notaufnahme, wo ich kein Unbekannter bin, war der Spaß natürlich groß, denn die Schwestern erfreuten sich an dem jungen Fahrer. Mit Routine verpassten sie ihm eine Spritze und wenige Minuten später war alles vorbei.

Lerne:  “Erst prüfen, dann setzen” ;-)

Pläne 2009` Lasst Euch überraschen ….

Jens Scheffler DER Trainer im Geländesport arbeitet 2009` mit uns zusammen!

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“Ich reise ab, Ihr seit doch ALLE verrückt”

Als ich einen Einzelfahrer in eine bestehende Gruppe integrierte, eskalierte die Sache am 1. Fahrtag bereits nach 2 Stunden.

Um sowas zu vermeiden, fragte ich immer vorher, was er auf der Tour erwartet. Dieser antwortete “natürlich” richtiges HARD Enduro, wo ich an die Grenzen komme.

Am Anreisetag überredete ich den Kunden noch die Packtaschen & große Windschutzscheibe abzumontieren.

Seine Lederhose & Integralhelm ließen Böses erahnen. Sollte ich ihm aber verbieten mitzufahren? — NO Chance,der Kunde ist schliesslich König…

Nach 2 Stunden auf einem normalen Enduropfad, der ein wenig glitschig war, eskalierte bereits die Sache:

“ARNOLD” du hast mir das Endurofahren für immer versaut, meinte dieser.  Was für eine Aussage; leider war ich damals am Anfang meiner Guide-Karriere und mir Stoß die Sache sauer auf, sodass ich lange an diesem Vorfall zu knabbern hatte.

Nun ja, Zeit heilt alle wunden ……

Als krönenden Abschluß zu diesem Teilnehmer:

Kurze Zeit später meldete ich mich bei der Enduroschule Zschopau zu einem SPORTFAHRER-Lehrgang an.

Motiviert wie ich immer war, reiste ich schon am Abend an, saß am Thresen und trank mir ein Wasser ;-)  als die Tür aufging und wer kam rein ? Der”Ich reise ab, Ihr seit doch ALLE verrückt”-Typ. Als er sich gefangen hatte und mich nicht umgehen konnte, kam er zu mir und fragte “Ah Norman, Du bist hier wohl Trainer?”

Ich musste verneinen “NEIN ich will was lernen” — er ging daraufhin gleich schlafen.

Der Herzensgute Jens Scheffler gab bei seinem Lehrgang alles,

leider litten die Anderen etwas unter dem Menschen “I r a,I s d A v”…..

Start des ENDURO-PARADISE Blog

Seit Jahren versuchen Stammkunden mich zu überreden, ein BUCH mit Erfahrungen & Storys über meine Enduro-Paradise-Touren in Italien /Apennin zu schreiben.

Hier versuche ich die Sache in moderner Form für Euch umzusetzen.

Viel Spaß beim Lesen.

 Norman Arnold 

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